Jugendliche
Zehn Minuten, kein Konto, keine Noten. Das Ergebnis gibt es in jedem Fall. Zur Startseite
Zum Nachschlagen
STARTKLAR ist der kostenlose Stärken-Check für die Ausbildung. Jugendliche finden heraus, worin sie stark sind. Ausbildungsbetriebe beschreiben, was ihr Ausbildungsplatz tatsächlich verlangt. Verglichen wird das eine mit dem anderen – nicht Zeugnisnote mit Stellenanzeige.
Wer hier gemeint ist
Diese Seite fasst zusammen. Ausführlich steht alles dort, wo es hingehört.
Zehn Minuten, kein Konto, keine Noten. Das Ergebnis gibt es in jedem Fall. Zur Startseite
Anforderungen beschreiben statt Anzeige schalten. Im Pilotjahr kostenfrei. Für Betriebe
Eine Doppelstunde, kein Konto, keine Klassenlisten. Für Schulen
Was Ihr Kind da macht, in sieben Sätzen – und in acht Sprachen. Für Eltern
Alles auf einen Blick
STARTKLAR ist ein kostenloser Stärken-Check zur Berufsorientierung für Jugendliche und die dazugehörige Plattform für Ausbildungsbetriebe. Jugendliche beantworten rund zehn Minuten lang Fragen zu ihrer Arbeitsweise und bekommen anschließend beschrieben, worin sie stark sind. Ausbildungsbetriebe beschreiben auf derselben Grundlage, was ihr Ausbildungsplatz tatsächlich verlangt. Beides wird miteinander verglichen. Betrieben wird STARTKLAR von Prof. Dr. Jörg Martens und Mathias Köster aus Bremerhaven; erreichbar ist es unter startklar-ausbildung.de.
Nein. Eine Jobbörse sammelt Anzeigen, und wer sich bewirbt, entscheidet, wer in Frage kommt. STARTKLAR dreht das um: Der Ausbildungsbetrieb beschreibt zuerst die Anforderungen seines Ausbildungsplatzes, Jugendliche machen unabhängig davon einen Stärken-Check, und verglichen wird gegen diese Anforderungen – nicht Stellentitel gegen Wunschberuf. Mehr dazu auf der Seite Für Betriebe.
Für vier Gruppen: Jugendliche in der Berufsorientierung, Ausbildungsbetriebe, Schulen und Einrichtungen wie Jugendberufsagenturen oder Träger – und für Eltern, die wissen wollen, was ihr Kind da macht. Für jede Gruppe gibt es eine eigene Seite.
Ein Fragebogen mit 42 kurzen Fragen zu vierzehn Merkmalen der Arbeitsweise – etwa Planen, genaues Arbeiten, Umgang mit Druck, Lernen aus Rückmeldung. Zu jedem Merkmal gehören drei Fragen, beantwortet auf einer sechsstufigen Skala; bei jeder Frage gibt es zusätzlich „kann ich nicht einschätzen“. Es ist eine Selbsteinschätzung, kein Test mit richtigen und falschen Antworten, und keine Note.
Ohne Anmeldung, ohne Konto, ohne Passwort. Der Check dauert rund zehn Minuten am Handy, Tablet oder Rechner und lässt sich unterbrechen. Direkt danach gibt es das Ergebnis – dafür sind keinerlei Angaben zur Person nötig. Zurück zum Ergebnis kommt man über einen persönlichen Link.
Der Ausbildungsbetrieb beschreibt für dieselben vierzehn Merkmale, was sein Ausbildungsplatz verlangt; die fünf für ihn wichtigsten zählen doppelt. Verglichen wird das Ergebnis des Stärken-Checks mit diesem Anforderungsprofil. Nicht in die Berechnung gehen Noten, Zeugnisse, Wohnort, Berufswunsch und Verfügbarkeit. Über eine Einladung entscheidet immer ein Mensch im Betrieb, nie die Rechnung – eine automatisierte Entscheidung nach Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
Für Jugendliche dauerhaft nichts, für Schulen und Einrichtungen ebenfalls nichts. Für Ausbildungsbetriebe ist die Teilnahme im Pilotjahr 2026/27 kostenfrei, ohne Vertrag und ohne Laufzeit. Was ein Ausbildungsplatz danach kostet, steht noch nicht fest.
Schulen, Jugendberufsagenturen und Träger begleiten den Check, brauchen dafür aber weder Konto noch Lizenz noch Klassenlisten. Eine Doppelstunde reicht. Ergebnisse bekommen sie ausdrücklich nicht – es gibt keinen Zugang für Lehrkräfte und keine Klassenauswertung. Näheres auf Für Schulen und Einrichtungen.
Ab 16 Jahren entscheiden Jugendliche nach Art. 8 DSGVO selbst. Für Jüngere ist die Einwilligung der Erziehungsberechtigten nötig; dafür gibt es ein fertiges Formular, das die Schule ausgibt. Für Rückfragen gibt es die Seite Für Eltern samt einem Beiblatt in acht Sprachen.
Sie tragen ihren Ausbildungsplatz ein und beschreiben die Anforderungen – rund fünf Minuten für den Eintrag, fünf bis sieben Minuten je Person für das Anforderungsprofil. Ein Konto ist dafür nicht nötig. Danach sehen sie über einen persönlichen Link, wessen Ergebnis zu ihren Anforderungen passt, und entscheiden selbst, wen sie ansprechen.
Der Check kommt ohne Namen und ohne E-Mail-Adresse aus. Kontaktdaten werden erst gebraucht, wenn eine jugendliche Person von Betrieben gefunden werden möchte; das ist ein eigener, freiwilliger Schritt. Ein Betrieb sieht ein Profil nur nach ausdrücklicher Freigabe, jede Freigabe ist protokolliert und widerrufbar. Antworten und Stärkenbericht werden 24 Monate nach der letzten Nutzung gelöscht, bei eingeschaltetem „Gefunden werden“ nach 12 Monaten. Ausführlich in den Datenschutzhinweisen.
Prof. Dr. Jörg Martens, Professor für Sozialmanagement und Personalarbeit an der Fachhochschule der Diakonie Bielefeld, verantwortet das Verfahren. Grundlage sind Anforderungs- und Kompetenzprofile, die er seit 2019 mit Unternehmen und Organisationen einsetzt. Mathias Köster verantwortet Technik, Betrieb und Datenschutz. Beide sind gemeinsam Verantwortliche nach Art. 26 DSGVO und sitzen in Bremerhaven; das Impressum nennt die Anschriften.
STARTKLAR startet als regionales Pilotprojekt in Bremerhaven und umzu. Weitere Regionen sollen bewusst langsam folgen, damit aus jeder etwas gelernt werden kann.
Es antwortet einer von uns beiden, keine Hotline. Und wenn eine Frage hier fehlt, nehmen wir sie auf.